Sonntag, 30. September 2012

Veit Etzold - Spiel des Lebens

„Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt? „

Was als Erstes an dem Buch auffällt, ist der tolle Buchschnitt. Auf diesem sieht man in schwarz die Skyline von London. Das passt natürlich super zu dem Buch, weil es in London spielt.

Emily beginnt am College zu studieren. Sie ist aufgeregt und gespannt, was alles so auf sie zukommt. Sie findet recht schnell neue Freunde, wobei auch ihre Freundin Julia beginnt zu studieren – so ist sie also nicht ganz fremd am College.
Nach und nach beginnt sie sich einzuleben, doch dann passieren einige mysteriöse Dinge. Als sie einen Luftballon an ihrem Spind vorfindet (sie hat große Panik vor Luftballons), glaubt sie noch an einen Scherz. Doch langsam passieren immer mehr solcher Dinge, sodass sie dies nicht mehr lange tut.
Ein Psychopath hat diese Dinge für sie „vorbereitet“. Er schickt ihr SMS und ruft sie an – sie soll verschiedene Rätsel innerhalb vorgegebener Zeit lösen. Falls sie dies nicht schafft, stirbt jemand.

Emily ist verzweifelt und sucht sich Hilfe bei der Polizei. Doch der Psychopath scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein und sogar die Polizei führt er hinters Licht.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der in der Vergangenheit spielt. Am Anfang habe ich nicht ganz verstanden, was er mit der Story zu tun hat, aber im Laufe des Buches erkennt man dann, worum es geht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Zudem sind die meisten Kapitel recht kurz, sodass sich das Buch an keiner Stelle zieht.
Ab und zu wird ein Kapitel aus der Sicht des Psychopathen erzählt, was man an der kursiv gedruckten Schrift erkennt. Das fand ich wirklich spannend, denn so weiß man schon vor Emily, was als Nächstes passieren wird und fiebert total mit ihr mit.

Dass der Täter jemand ist, den Emily kennt, fand ich sehr erschreckend.
Geschockt war ich auch davon, wie genau der Täter alles geplant hat. Jede Situation und jeder Augenblick waren bis ins kleinste Detail berechnet – kaum wiegte sich Emily (und der Leser ebenfalls) in Sicherheit und dachte, dass nichts mehr passieren könne – passiert etwas Neues, was einen den Atem anhalten lässt.

So spannend das Buch die ganze Zeit auch ist, zum „großen Finale“ habe ich mich fast ein bisschen gelangweilt. Das fand ich ein bisschen schade, das hätte man meiner Meinung noch etwas anders gestalten können.
Der Schluss hat einen üblen Cliffhänger, sodass ich darauf hoffe, dass es bald weitergeht.

Alles in Allem hat mir das Buch aber richtig gut gefallen und bekommt, auch trotz der kleinen Kritikpunkte – fünf von fünf Rosen.

  • Broschiert: 349 Seiten
  • Verlag: Ink; Auflage: 1 (13. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863960483
  • ISBN-13: 978-3863960483
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Meinen Leseeindruck zum Buch findet ihr hier:


Kommentare:

  1. Dafür hab ich mich grad bei einem Wanderbuch angemeldet :) Und nach deiner Rezi freu ich mich sogar noch mehr darauf.

    LG, Sandrina

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    1. Na dann mal viel Spaß beim Lesen! :)

      LG Jessica

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  2. Klingt wirklich gut, kommt gleich mal auf meine Wunschliste :)

    LG Stephanie

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    1. Das freut mich, du wirst es nicht bereuen! :)

      LG Jessica

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