Donnerstag, 27. Dezember 2012

Chiara Monte - Skalpell und Schwesternhäubchen. Küsse, Kaiserschnitt und andere Katastrophen. Amore mio, der richtige Mann muss her!

„Mamma Mia! Carina La Palma ist eine bildhübsche Berliner Krankenschwester, aber trotzdem hat sie mit fast 30 noch keinen familientauglichen Mann gefunden. Das sieht ihre sizilianische Sippe gar nicht gerne! Will Chance, der nette Gynäkologe, startet beim Kaiserschnitt zwar heftige Flirtversuche, aber diese bleiben zwischen Klemme und Skalpell stecken. Carinas Kolleginnen sind echte Lästerschwestern, und auch ihr eigentlicher Dauerfreund Malte taugt nichts. Im Gegenteil: Würg, wie Carina ihn nennt, ist ein promi­orientierter Schnösel, dem Carinas Brüste zu klein, die Oberschenkel zu dick und ihre Heiratspläne ganz einfach zu verbindlich sind. Prompt kommt während Carinas Nachtschicht wieder einmal ein Baby im Kreißsaal zur Welt und der werdende Vater entpuppt sich als potentieller neuer Lover. Doch nach ein paar feurigen Zwiegesprächen muss die rassige Halbitalienerin leider feststellen, dass sich ihr One-Night-Frosch in keinen Prinzen verwandelt hat. Zum Glück ist Carinas schwuler Busenkumpel Dennis ein treuer Freund in guten wie in schlechten Tagen, der ihr auch nach Feierabend die Stange hält. Dies ist dringend nötig, denn Carinas süditalienisches Temperament führt nicht selten zu heftigen Spannungen auf der Station. Als sie im Nachtdienst ihren Erzfeind Doktor Stümper maßregeln muss, wird sie inoffiziell zum Abschuss freigegeben. Pech im Beruf, Glück in der Liebe: Ein letztes Mal noch vergibt Pechmarie Carina an einen Romeo ihr Herz. Und zwar an den netten Leandro, der sie vom Flughafen in Palermo abholt, um gemeinsam mit ihr an einer traditionellen sizilianischen Hochzeit teilzunehmen. Wird auch Carina schon bald das Schwesternhäubchen gegen den Brautschleier tauschen können und endlich zur Goldmarie werden? „

Das Cover finde ich sehr viel versprechend – gefällt mir sehr gut!

Wir begleiten also Carina in ihrem Leben. 
Beruf, Alltag, Liebesleben – es gibt nichts, was keine Rolle spielt.
Der Schreibstil ist locker und wäre auch sehr flüssig zu lesen – was mich nur total gestört hat, war dass die Schrift so winzig war. 
So hatte ich leider das Gefühl, Jahre für das Buch zu brauchen, obwohl das Buch „nur“ 152 Seiten hat.

Die Kapitel im Buch waren sehr kurz – zum Teil nur zwei bis drei Seiten.
Leider konnte man die Kapitelüberschriften total schlecht lesen.

Die Charaktere waren mir zu flach und ich konnte mich leider gar mit ihnen anfreunden.
Manche Dinge haben auch einfach nicht gepasst – Carina wird als selbstbewusste, schlagfertige junge Frau dahingestellt, aber sie lässt sich von Strich nach Faden von ihrem „Dauerfreund“ Malte ausnutzen. Das habe ich überhaupt nicht verstanden.

So toll sich der Klappentext auch anhört – das Buch hat leider gar keine richtige Handlung,  nicht wirklich einen roten Faden. Das fand ich sehr schade – man hätte aus den vielen Situationen, die passiert sind, so viel mehr machen können.

Nach diesen ganzen Kritikpunkten kann ich leider gar nicht anders, als dem Buch nur zwei von fünf Rosen zu geben.
Aus „Skalpell und Schwesternhäubchen“ hätte man sehr viel machen können – mir hat es leider nicht so gut gefallen.

  • Broschiert: 152 Seiten
  • Verlag: edition riedenburg; Auflage: 2., Aufl. (Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3950235760
  • ISBN-13: 978-3950235760

Kommentare:

  1. Der Inhalt und das Cover spricht mich an,aber da deine Meinung dazu nicht so gut ist kann man sich den Buch glaube ich sparen....

    LG Lisa
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    http://www.buecherparadis.blogspot.de

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    1. Ja, das Gleiche war bei mir auch der Fall..
      Echt schade. ;)
      Probieren kannst du es natürlich, vielleicht gefällt es dir ja. ;)

      LG Jessica

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