Samstag, 29. Oktober 2011

Alice Kuipers – Sehen wir uns morgen?



„Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter leben allein zusammen. Sie sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Ärztin in einer Geburtsklinik arbeitet - und Neugeborene halten sich nun mal nicht an feste Arbeitszeiten. Oft ist sie schon aus dem Haus, wenn Claire aufsteht, oder noch nicht zurück, wenn Claire zu ihrem Vater oder einer Freundin zum Übernachten geht. Dann hängen sie sich gegenseitig Nachrichten an die Kühlschranktür, Einkaufslisten, Taschengelderinnerungen, kleine Berichte aus ihrem Alltag. Doch eines Tages muss Claires Mom, die Ärztin, selbst zum Arzt. Was sie dort erfährt, verändert ihr Leben. Und Mutter und Tochter müssen auf den kleinen Zetteln auf einmal so viel mehr unterbringen als bisher ... Alice Kuipers hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben, das einen unglaublichen Sog entwickelt. Ein berührender Roman, zusammengesetzt aus den Zetteln, die sich eine Mutter und eine Tochter an der Kühlschranktür hinterlassen. „

Nachdem ich bei „Gegensätze ziehen sich aus“ das Gefühl hatte, überhaupt nicht voranzukommen, hab' ich mir dieses Buch vorgenommen.
Denn da es nur aus „Zetteln“ besteht, die sich Mutter und Tochter an die Kühlschranktür hängen, hat man es ziemlich schnell durch, bei mir hat es vielleicht eine Stunde gedauert.
Das finde ich etwas schade, gut, das ich das Buch bei Rebuy gekauft habe. ;)
Die Zettel hätte man vielleicht mit einer Geschichte verbinden können, dann wäre es etwas mehr zu lesen gewesen.
Da sich Claire und ihre Mutter nicht nur über die Zettel an der Kühlschranktür unterhalten, kann man Gespräche, die die beiden miteinander geführt haben, manchmal nur erahnen. Denn auf manchem Zetteln befinden sich Bemerkungen, die nichts mit dem vorherigen Zettel zu tun haben.
Dadurch, das ich das Buch so schnell gelesen hatte, fand ich, das einem einfach zu wenig Zeit für die Story gegeben wird. Klar kann man nach jedem Zettel noch einmal über das Gelesene nachdenken, aber ganz im Ernst, was soll man über einen Satz nachdenken? ;)
Die Geschichte ist nur so an mir vorbeigeflogen, da ich das Buch wirklich im Schnelldurchlauf gelesen habe.
Schlucken musste ich jedoch beim vorletzten Zettel, denn das ganze Buch lang habe ich gehofft, das die Geschichte anders ausgeht.
Die letzten Zettel von Claire finde ich am Besten, da sie im Gegensatz zu den restlichen Zetteln im Buch recht lang sind. Claire schreibt sehr tiefgründig und nachdenklich und ich hatte beim Lesen die Tränen in den Augen stehen.
Auch zwischendurch schreibt Claire ihrer Mutter Dinge, die zum Nachdenken anregen.
Da die Mutter oft weg ist und die Beiden sich fast immer verpassen, bleibt die Hausarbeit an Claire hängen und die ist natürlich gar nicht begeistert davon.
Einmal wirft sie sogar ihrer Mutter vor, nicht für sie da zu sein, wofür sie sich jedoch auf dem nächsten Zettel wieder entschuldigt.
Die Zettel zeigen, wie Claire und ihre Mutter immer weiter durch die Krankheit der Mutter zusammenwachsen. Claire würde nachher alles dafür tun, damit ihre Mutter wieder gesund wird.
Es scheint so, als wäre Claire durch die Krankheit erst klar geworden, was für eine tolle Mutter sie doch hat.
Was ich nicht ganz verstehe, sind die Bilder des Kühlschranks auf der linken Seite. Manchmal ist der Kühlschrank voll, manchmal leer. Zuerst habe ich gedacht, das hängt damit zusammen, ob Claire oder ihre Mutter einkaufen gehen, denn auf den Zetteln auf der Kühlschranktür befinden sich auch oft Einkaufszettel. Jedoch war dem nicht so, denn manchmal war der Kühlschrank leer, auch wenn jemand gerade einkaufen war. Aber naja, das ist bleibt wohl ein Rätsel. ;)
Also Alles in Allem ein gutes Buch. Ich würde euch aber empfehlen, es auszuleihen und nicht zu kaufen, da es halt so schnell gelesen ist, nachher ärgert ihr euch noch. ;)

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Krüger, Wolfgang, Verlag; Auflage: 1. (22. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810510637

Kommentare:

  1. Oh, das Buch hab ich vor Jahren auch mal gelesen. Sehr traurig... Ich war aber auch froh, es nur geliehen zu haben! :)

    LG, Tanja

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  2. Hallo Jessi,

    ein schönen Blog hast du hier!! (die blätter sind lustig.. *lach* Nicht nur das Außere stimmt auch noch der Inhalt!!Sei versichert... ich werde hier jetzt öffter störbern!

    GLG isi ;)

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  3. Hallo isi.me,
    das freut' mich, das dir mein Blog gefällt. :)
    Ja, die Blätter find' ich auch lustig. :D
    LG Jessica

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  4. Hallo Tanja,
    danke für deinen Kommentar.
    Ja, ich fand das Buch auch extrem traurig, ich habe echt auf ein gutes Ende gehofft.
    Leihen ist da echt eine gute Entscheidung. ;D
    LG Jessica

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  5. Hallo bin deine neue LEserin! ;D
    http://angiibuchlounge.blogspot.com/ schau doch auch bei mir vorbei ;D

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  6. Hallo Angii,
    vielen Dank. :)
    Das werde ich auf jeden Fall tun. :)
    LG Jessica

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