Donnerstag, 10. Mai 2012

Yves Grevet – Méto. Das Haus


"64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO."

Allein wegen des Covers hätte ich mir das Buch nicht gekauft. Aber als ich dann die Leseprobe gelesen habe, war ich total begeistert. Auch den Trailer finde ich unheimlich spannend.


Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht.
Wie schon oben beschrieben, haben mir die ersten Seiten der Leseprobe sehr gut gefallen.
Leider fand ich das Buch danach sehr ermüdend. Man erfährt sehr viel über die Regeln im Haus. Am Anfang ist das noch recht interessant, aber irgendwann wollte ich, das etwas Einschneidendes passiert. Das kam aber leider nicht wirklich.

Unter der Oberfläche „brodelt“ es immer ein bisschen, aber das geht eher unter. Méto wird in den Kühlraum gesteckt, aber leider ist der Schreibstil so nüchtern, das überhaupt nicht auf Métos Gefühle eingegangen wurde. So wie ich das Buch gelesen habe, kam irgendwie rüber, das ihm alles ein wenig gleichgültig ist – obwohl er sich gegen die Regeln und die Cäsare auflehnt.

Der Schreibstil ist – wie oben schon genannt – recht nüchtern und durch einfach, kurze Sätze gekennzeichnet. Er hat mir nicht wirklich gefallen.
Méto und die anderen Charaktere haben mich eher kalt gelassen, sie haben alle irgendwie keine großen Gefühle preisgegeben, was ich schade finde. Alle haben auch ziemlich ähnlich klingende Namen, weshalb in meinem Kopf manchmal ein großes Chaos war.

Alles in Allem muss ich sagen, das der Trailer meiner Meinung nach leider nicht hält, was er verspricht. Den Trailer finde ich übrigens immernoch super, aber leider habe ich mir darunter etwas anderes vorgestellt. Ob ich den zweiten Band lese, weiß ich noch nicht. Ich hoffe ja, das er mir – wenn ich ihn lese – besser gefallen wird als der erste.

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423625147
  • ISBN-13: 978-3423625142
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
  • Originaltitel: MÉTO. La Maison (Syros, Paris)

Kommentare:

  1. Hi Jessi,
    Ich habe dich eben getagged mit einem wirklich interessanten Buchthema und ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachen würdest:

    http://bluenaversum.blogspot.de/2012/05/stockchen-bucher-die-zu-wenig-beachtung.html

    LG
    Kathi

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    1. Der Tag gefällt mir. :)
      Ich werde mich gleich mal in meinem Bücherregal umschauen und mal gucken, ob ich was finde. :)

      LG Jessica

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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