Dienstag, 15. März 2016

Nova Weetman - Lily Frost. Fluch aus dem Jenseits

Seitdem Lily zwangsweise mit ihrer Familie in das alte Haus nach Gideon gezogen ist, ist alles anders. Ihre beste Freundin Ruby ist nicht mehr für sie da und es passieren ständig seltsame Dinge. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist komischerweise viel kälter als alle anderen Räume, sie fühlt sich verfolgt und beobachtet und sie findet ihren Namen eingeritzt im Boden.
Als sie dann davon erfährt, dass das Mädchen, welches vorher in ihrem Zimmer gewohnt hat, vermisst wird und ihr auch noch ziemlich ähnlich sieht, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen.
Doch was sie damit für einen Stein ins Rollen bringt, damit hätte sie ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet...

Das Cover gefällt mir sehr gut – geheimnisvoll und düster spiegelt es die Atmosphäre des Buches wider.
Das lilafarbene Band unten kommt auch in der Geschichte vor – wenn es das ist, was ich denke.
Auch die Inhaltsangabe hat mich sehr angesprochen, denn ich liebe es zwischendurch auch mal etwas Mysteriöses und Gruseliges zu lesen!

Lily hat mir gut gefallen – ich konnte mich super in sie hineinversetzen.
Ihre Eltern eröffnen ihr beim Abendessen, dass sie in das zwei Stunden entfernte Dorf Gideon ziehen – dort hoffen sie, neue Arbeit zu finden und besser zurechtzukommen.
Lily ist geschockt.
Weg von ihrer besten Freundin? Weg von allem, was sie kennt und mit dem sie aufgewachsen ist?
Von Anfang an stellt sie sich quer, bis sie einsieht, dass das keinen Erfolg hat, denn die Entscheidung ihrer Eltern steht fest.
Und kaum sind sie in Gideon angekommen, scheinen sich Lilys Befürchtungen zu bewahrheiten.
Ihre Klasse besteht aus ganzen zehn Schülern und zu allem Übel bringt sie auch noch direkt am ersten Tag die Klassensprecherin Julia gegen sich auf.
Doch da ist auch noch Danny, aus dem ich wie Lily ebenfalls nicht schlau geworden bin.
Zu Beginn hält er sich von ihr fern, was sich jedoch nach einiger Zeit ändert.

Die mysteriöse Stimmung des Buch hat mir super gefallen.
Immer wieder gibt es Situationen, in denen man zweifelt, ob Lily das Beschriebene wirklich erlebt oder sich alles nur eingebildet hat.
Zumal ihre Eltern und ihr Bruder Max ebenfalls nicht daran glauben wollen, dass es in dem alten Haus spukt.
So ist sie auf sich selbst angewiesen, denn ihre Freundin Ruby kann ihr ja ebenfalls nicht helfen, da sie weit weg ist.

Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur so vor sich hin, was auch daran liegt, das die Autorin es schafft, den Leser von Anfang zu packen.
Immer will man wissen, wie es weitergeht und was es mit dem geheimnisvollen Mädchen auf sich hat, sodass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.
Zum Ende der Geschichte spitzt sich die Lage zu und es kommt zum großen Finale.
Der Schluss hat mir sehr gut gefallen und lässt mich auf einen zweiten Teil hoffen!

  • Gebundene Ausgabe: 235 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (7. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407746547
  • ISBN-13: 978-3407746542
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: The Haunting of Lily Frost
Ich danke Beltz & Gelberg und Blogg dein Buch dafür, dass ich dieses Buch rezensieren durfte!

Dienstag, 23. Februar 2016

[Blogtour] Margot S. Baumann - Band des Schweigens Tag 2


Hallo ihr Lieben,

Nachdem es gestern schon die Rezension zu Margot S. Baumanns "Band des Schweigens" gab, ist heute die Blogtour zum Buch auf meinem Blog zu Gast.
Bei mir erfahrt ihr heute etwas zur Entstehung von "Band des Schweigens"! :)
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Hallo liebe Margot,
Es freut mich, dass du dir Zeit für meine Fragen nimmst!

Hallo Jessica,
Gerne und danke!

Wie kamst du auf die Idee des Buches?

Die Idee kam mir beim Auto fahren. Besser gesagt, hörte ich währenddem Radio und es wurde ein englischer Film besprochen, dessen Anfangsszene auf einem Friedhof spielt.  Der Name dieses Films ist mir leider entfallen. Ich habe ihn auch nicht gesehen, aber die beschriebene Anfangsszene hat mich gleich angesprochen.
Man kennt das ja von England: Es regnet, überall tropft es, die anwesenden Leute drängen sich unter ihre Regenschirme und möchten nur so schnell wie möglich ins Warme um eine Tasse Tee zu trinken. Ich konnte mir das Szenario geradezu plastisch vorstellen.  Und schon war die Anfangsszene meines Romans geboren.
Da ich schon lange mit einer Serie liebäugelte, habe ich mir überlegt, wer - außer der Familie - bei einem solchen Begräbnis dabei sein könnte. Irgendwann habe ich dann etwas über „einsam Gestorbene“ gelesen. Also Personen, die keine Nachkommen respektive Familienangehörige mehr haben.  Da bot es sich an, einen Anwalt als Hauptfigur zu erfinden, der verschiedene solcher „Fälle“ lösen muss. 


Warum ausgerechnet Cornwall?

Cornwall war schon immer eines meiner Sehnsuchtsreiseziele. War deshalb, weil ich letzten Sommer dort gewesen bin. Eine tolle Gegend! Wild, romantisch, zum Teil noch sehr ursprünglich, wenn man die üblichen Touristenpfade verlässt. Ich würde sofort wieder hinfahren. Ich, als Binnenländerin, hege seit jeher einen Drang zum Meer. Vor allem zu rauen Küsten. Ich könnte stundenlang auf einer Klippe sitzen und der Brandung zusehen. Nicht schon seit Rosamunde Pilcher inspiriert diese Gegend die Romanschriftsteller. Was lag also näher, als meinen Roman genau dort spielen zu lassen?

Hat dich jemand zu den Charakteren inspiriert? Kennst du z.B. Leute, die ähnlich ticken wie John, Alice und Gordon?

Es klingt vielleicht ein wenig vermessen, aber für den Charakter von John inspirierte mich Benedict Cumberbatch in der Rolle des Sherlock Holmes. Etwas eigen, unbeholfen, was soziale Kontakte anbelangt, aber äußerst intelligent und scharfsinnig.  Wer die Serie nicht kennt, muss sie sich unbedingt ansehen!
Natürlich ist John nicht ganz so spitzzüngig. Im Gegensatz zur Serienfigur möchte er nämlich unbedingt jemanden an seiner Seite. Nur so recht gelingen will es ihm nicht und deshalb schießt er oft übers Ziel hinaus.  Zudem überfällt ihn, wenn er junge hübsche Frauen trifft, eine Sprechblockade, was auch nicht gerade förderlich ist.

Bei Alice dachte ich einfach an mich, wie ich so war Mitte zwanzig. Als man noch nicht genau weiß, wohin die Reise führt und man seinen Platz im Leben sucht.

Und bei Gordon. Tja, in dieser Figur habe ich einfach ein paar (unangenehme) Charakterzüge von Verflossenen kumuliert. Ich hoffe, diese lesen das jetzt nicht gerade. Sorry guys! ;-)

Hast du schon einen weiteren Fall geplant? Und wenn ja, spielt er wieder in Cornwall oder woanders? 

Ja, es wird einen weiteren Fall geben, welcher in Schottland spielen wird!

Liebe Margot,
Vielen Dank für deine Antworten! 
Wir sind gespannt auf deine weiteren Bücher!

Ich hoffe, es hat euch gefallen!
Morgen geht es weiter bei Buchjunkies und ich hoffe, ihr schaut auch dort vorbei! :)
Am Ende der Blogtour gibt es beim lesenden Katzenpersonal ein Gewinnspiel, also lest euch unsere Beiträge gut durch!
So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Tag und viel Spaß bei den weiteren Stationen! :)

Montag, 22. Februar 2016

Margot S. Baumann - Band des Schweigens: John A. Fortunes 1. Fall

John ist ein Londoner Anwalt und erhält seinen ersten eigenen Fall.
Er soll die Nachkommen von Eleanor Cavendish suchen, was allerdings gar nicht so einfach ist, wie er sich das vorgestellt hat.
Seine Nachforschungen führen ihn nach Cornwall, wo er auf die attraktive Alice trifft.
Ist sie vielleicht eine Nachfahrin von Eleanor oder hat sie es nur auf ihr Vermögen abgesehen?
Und warum spielen seine Gefühle immer dann verrückt, wenn er ihre Nähe kommt?

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und angenehm zu lesen.
John lernt man relativ schnell gut kennen.
Man gönnt es ihm total, den Fall zu lösen und rätselt mit ihm bis zum Schluss mit.
Auch Alice mochte ich sehr gerne, denn sie ist unvoreingenommen und hilft John, wo sie nur kann.
Das Buch ist abwechselnd aus Johns und Alice' Sicht geschrieben, was ich sehr interessant finde, da man so einen Einblick in beide Gefühlswelten erhält und auch die eine oder andere Handlung der Beiden besser nachvollziehen kann.

Nach dem Lesen des Buches würde ich gerne einmal nach Cornwall reisen, denn die Beschreibungen der Orte, an denen das Buch spielt sind wunderschön.
Und auch das Cover macht Lust auf Cornwall.

Das Ende hat mir leider nicht so gut gefallen, aber was ich dazu von der Autorin erfahren habe, hat mich wieder etwas milder gestimmt.
Ich bin schon gespannt auf Johns zweiten Fall!
Eine kleine Leseprobe von Diesem findet ihr im Anhang von „Band des Schweigens“.

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (8. Februar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1523644222
  • ISBN-13: 978-1523644223

Dienstag, 9. Februar 2016

Katrin Rodeit - Mich sollst du fürchten

Nach „Gefährlicher Rausch“ und „Mein wirst du sein“ stand außer Frage, dass ich auch „Mein wirst du sein“ lesen muss!
Das Cover ist toll und hat einen tollen Wiedererkennungswert, denn immer ist das Buch schwarz mit einer bunten Blume auf der Vorderseite.

Privatdetektivin Jule meint die Stimme des Mannes wieder erkannt zu haben, der damals ihren Vater umgebracht hat, doch kann sie ihrer Wahrnehmung wirklich trauen?
Sie setzt alles daran, den Mörder ihres Vaters zu finden, doch leider ist das gar nicht so einfach.
Und bis sie erkennt, dass sie sich dadurch selber in große Gefahr gebracht hat, ist es schon fast zu spät..
Gleichzeitig erhält sie einen neuen Auftrag, sie soll ein verschwundenes Mädchen suchen.

Das Buch geht relativ langsam los – allerdings steigt nach dem Prolog die Spannung immer mehr und mehr, sodass man immer weiterlesen muss und das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wie in den beiden vorherigen Büchern auch.
Es macht sehr viel Spaß, Jule bei ihren Ermittlungen zu begleiten und auch einen Einblick in ihr Privatleben zu bekommen.

Es wäre gut, wenn man die beiden vorherigen Bücher der Autorin gelesen hat, da die Geschichte aufeinander aufbaut und man einige Charaktere schon vorher kennt, allerdings ist das kein Muss, denn alles wird gut erklärt.

Das Ende ist richtig spannend und man fiebert total mit.
Der Schluss war wie ein Rausch, die Seiten sind nur so vor sich hin geflogen und viel zu schnell war das Buch auch schon wieder vorbei.

Das Glossar am Ende finde ich super, denn falls man die Charaktere und ihre Rolle im Buch noch einmal nachlesen möchte, braucht man nur auf die letzten Seiten des Buches zu blättern.

Auch die Rezepte am Schluss des Buches – wie in den beiden vorherigen Büchern auch – sind eine sehr gute Idee und klingen auch sehr lecker.
Schon die Rezepte aus dem ersten Band wollte ich immer mal nachgemacht haben, allerdings habe ich das leider bis heute immer noch nicht geschafft und hoffe, dass ich es wenigstens mit den Rezepten aus diesem Buch schaffe!

Auch der dritte Krimi über die Privatdetektivin Jule Flemming konnte mich wieder überzeugen und bekommt deshalb die volle Punktzahl von mir!

  • Broschiert: 282 Seiten
  • Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2015 (1. Juli 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839217288
  • ISBN-13: 978-3839217283
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Montag, 28. Dezember 2015

Emily Bold – Lichtblaue Sommernächte

Lauren ist glücklich und hat ein Leben, in dem es ihr an nichts fehlt, sie hat einen Mann und ein tolles Kind.
Bis bei ihr ein Hirntumor festgestellt wird. Ihre Welt bricht innerhalb kürzester Zeit zusammen, sie kämpft dagegen an und will sich auf keinen Fall klein kriegen lassen.
Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wird Lauren es schaffen?

Nachdem ich erfahren habe, dass Emily Bold ein neues Buch rausbringt, stand für mich fest, dass ich es unbedingt lesen möchte.
Das Cover ist wirklich gut gelungen.
Im Vorhinein konnten die Fans auf Facebook mit abstimmen, welches Cover ihnen besser gefällt und ich finde es super, das mein Favorit gewonnen hat!

Auf den Seiten nach Feststellen des Tumors lernt man Laurens Familie und Freunde schnell kennen und schließt alle nach wenigen Seiten in sein Herz. Sie helfen und unterstützen Lauren, wo sie nur können.
Man leidet mit allen mit und schöpft Hoffnung.

Emily Bold kann wunderbar berührend schreiben, oft musste ich schlucken und eine Pause beim Lesen einlegen.
„Lichtblaue Sommernächte“ ist kein Buch für zwischendurch, man braucht viel Zeit dafür, auch um die Emotionen während des Lesens zu verarbeiten und über das Gelesene nachzudenken.
Wie bei ihren anderen Büchern auch wird man einfach gepackt und kann nicht mehr aufhören
zu lesen.

Abwechselnd erzählt das Buch jeweils ein Kapitel aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart. Im Laufe des Buches nähert sich die Vergangenheit immer mehr der Gegenwart und die Spannung steigert sich bis zum Schluss.

Je näher es dem Ende des Buches ging, desto mehr bestätigte sich meine Vermutung, die sich beim Lesen nach und nach geformt hatte.
Und obwohl ich damit gerechnet habe, habe ich auf den letzten Seiten geheult, wie ich es schon lange nicht mehr bei einem Buch getan habe.
Beim Epilog habe ich dann noch mehr geheult, aber den Blick in die Zukunft fand ich sehr schön, auch wenn er sehr schwer und traurig war.

Emily Bold hat mit „Lichtblaue Sommernächte“ ein Buch über ein Thema geschrieben, was nicht gerade einfach ist, allerdings hat es mir wirklich gut gefallen und mich gepackt.
Deshalb bekommt es von mir die volle Punktzahl!

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (7. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548287069
  • ISBN-13: 978-3548287065

Sonntag, 13. Dezember 2015

Anna Martens - Identität unbekannt

Ein kleines Mädchen wird eingewickelt in einer Decke, zugebunden mit Schleifen in einem Weiher gefunden.
Das Komische ist allerdings, dass niemand sie vermisst und niemand weiß, wer sie ist.
Die Polizei tappt im Dunkeln und auch die Kriminalreporterin Claudia Brandes versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen.
Doch was sie dabei für ein Geheimnis aufdeckt und das sie dabei mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird, damit hätte sie nicht gerechnet...

Als ich „Identität unbekannt“ entdeckte, war für mich sofort klar, dass ich es lesen musste, denn immerhin ist es ein Buch von Anna Martens (euch vielleicht auch als Anna Schneider bekannt).
Anna habe ich vor ein paar Jahren auf der Buchmesse kennengelernt und seitdem lese ich jedes Buch von ihr.

Der Schreibstil ist flüssig und ich konnte kaum aufhören zu lesen.
Ich war ziemlich ungeduldig und wollte endlich wissen, wie das Buch ausgeht und wer das fremde Mädchen getötet hat.
Oft führt die Autorin einen auf die falsche Fährte und vermeintliche Spuren verlaufen im Sande, was das Ganze noch einmal spannender macht.

Claudia Brandes fand ich super.
Sie hat mich mit ihrer Willensstärke und ihrer Sturheit sehr beeindruckt – denn ohne sie hätte die Polizei es möglicherweise nicht geschafft, den Fall zu klären.
Trotz ihrer Vergangenheit (die nicht die Einfachste war) und das der Fall sie ziemlich daran erinnert, hält sie beharrlich an ihrer Meinung fest und leitet alle ihr möglichen Schritte ein, um den Mörder des Mädchens zu finden.
Kommissar Steffen Drews, der die Ermittlungen leitet, ermöglicht Claudia viele dieser Schritte, obwohl Einige davon verboten sind. Das macht er jedoch, weil er persönliches Interesse an Claudia hat, die aber eine Beziehung nicht zulassen will beziehungsweise nicht kann.
Ich fand ihn dementsprechend ziemlich aufdringlich und nach einiger Zeit hat er mich ganz schön genervt.
Dann ist da noch Hendrik, ein Kollege von Claudia, den ich sehr sympathisch fand, da er ihr immer geholfen hat und ihr mit Rat und Tat zur Seite stand.

Spannend fand ich die Ausschnitte aus der Vergangenheit, die man an der schrägen Schrift erkennen kann. Aus welcher Vergangenheit Diese stammen, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn das würde ziemlich viel Spannung wegnehmen.

Auf den letzten Seiten fügten sich viele Puzzleteilchen zusammen ich fieberte mit Claudia mit.
Das Ende des Buches war mir jedoch etwas zu offen, weshalb ich eine Rose abgezogen habe. Ich hätte gerne gewusst, was mit Agata geschieht, warum Claudias Freundin so schlecht drauf ist und wie es mit Claudia und Steffen weitergeht. Vielleicht hätte dies in einem Prolog noch geklärt werden können.

Anna Martens hat mit „Identität unbekannt“ mal wieder einen klasse Thriller geschrieben, der mich nachdenklich, etwas geschockt und auch aufgewühlt zurück gelassen hat.
Ich bewundere die Recherchearbeit, die die Autorin für dieses Buch durchgeführt haben muss.
Das Thema des Buches ist leider immer noch aktueller, als man vielleicht denkt und geschieht traurigerweise wahrscheinlich oft ganz in unserer Nähe.

  • Thriller/Psychothriller
  • ePub
  • 352 Seiten
  • ISBN-13 9783958190580
  • Erschienen: 30.11.2015