Donnerstag, 11. April 2013

Christina Meldrum – Bittere Wunder

„Das Gift der Unschuld. Ein Mädchen vor Gericht. Für ein Verbrechen, das sie nie begangen hat ...

Es ist ein unvorstellbares Leben, das die 17-jährige Aslaug führt: Völlig isoliert von der Welt wächst sie mit ihrer Mutter auf dem Land auf, die ihr alles beibringt über Gifte, Heilpflanzen, das alte Wissen der Menschheit – nur das Leben selbst bleibt ihr fremd. Als ihre Mutter unvermutet stirbt, ändert sich das schlagartig. Aslaug kommt bei ihrer streng religiösen Tante, deren Sohn und Tochter unter. Doch das neue Leben ist keine Befreiung. Aslaug wird von den Schatten ihrer Vergangenheit, ihrer Herkunft eingeholt und nach einem Brand steht das Mädchen vor Gericht. Die Anklage lautet: Mord … „

Montag, 8. April 2013

Katrin Koppold – Aussicht auf Sternschnuppen

„Helga fällt aus allen Wolken, denn ihr Freund scheint sie mit einer heißblütigen Italienerin zu betrügen. Diesen Kerl wollte sie heiraten und mindestens vier Kinder mit ihm haben? Hals über Kopf folgt Helga Giuseppe zum Flughafen, muss dort aber feststellen, dass alle Flüge auf unbestimmte Zeit gestrichen sind. Sie kann nur noch einen Mietwagen ergattern, den sie sich zu allem Überfluss aber teilen muss: Mit Nils. Schauspieler, Kettenraucher und bald mehr als eine zufällig Reisebekanntschaft.
Ihr Weg führt die unfreiwillige Fahrgemeinschaft von Verona über den Gardasee bis hinunter in die Hügel der Toskana. Und am Ende erkennt Helga, dass es sich lohnt, den Griff nach den Sternen zu wagen.
"Aussicht auf Sternschnuppen" ist der erste Band einer vierteiligen Reihe. Im Nachfolgeroman "Zeit für Eisblumen", der im Sommer erscheint, wird Helgas toughe Schwester Fee die Hauptrolle spielen. „

Freitag, 5. April 2013

Miniblogger-Treffen in Essen ♥

Gestern traf ich mich mit Ricarda von Ricas fantastische Bücherwelt in Essen.
Nachdem mein Zug nach 25 Minuten Verspätung dann auch endlich angekommen war, trafen wir uns am Hauptbahnhof und machten uns direkt auf den Weg zum Kino.

Was wir gucken wollten? Natürlich eine Buchverfilmung!
Nachdem wir beide die Edelsteintrilogie verschlungen hatten und auch schon mit Kerstin über den Film gequatscht hatten, mussten wir uns Rubinrot einfach anschauen.


Mittwoch, 3. April 2013

Karin Baron – Tote essen kein Fast Food

„Sylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee - garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen. „

Es geht um Fanny, die ihre Ferien auf Sylt verbringen muss – wovon sie erst überhaupt nicht begeistert ist. Das lässt sie sich auch deutlich anmerken!
Doch als dann etwas Unvorhergesehenes passiert, sie den seltsamen Jan kennenlernt und dann auch noch ein Mädchen spurlos verschwindet, ist der Urlaub auf Sylt doch nicht mehr ganz so langweilig wie zu Anfang...

Das Cover finde ich sehr gelungen. Oben das „schöne“ Sylt, Flip-Flops, Sonne, ein Leuchtturm und gutes Wetter, und unten das „dunkle“ Sylt mit einem düsteren Gang, mit dem Fanny unfreiwillig in diesem Buch Bekanntschaft macht.
Diesen Gegensatz finde ich sehr gut getroffen. Mir ist er vor dem Lesen gar nicht so richtig aufgefallen, nach dem Lesen erkennt man aber, was dieses Cover mit dem Buch zu tun hat.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend. So langweilig es Fanny zu Beginn auch auf Sylt findet, so spannend wird es zum Schluss.
Mit Jan, dem Jungen, den sie am Strand kennenlernt, erlebt sie ein Abenteuer, wie sie es sich nie vorgestellt hätte!

Sylt finde ich als Schauplatz dieses Buch sehr schön. Bisher kannte ich Sylt nur von Erzählungen und Bildern her, deshalb fand ich es sehr interessant, dass das Buch auf dieser Insel spielt.
Noch interessanter fand ich es, ein bisschen in die Geschichte von Sylt einzutauchen.
Hierbei erfährt man Einiges über das frühere Sylt und was es mit der Bunkerwelt auf sich hat.

Das ganze Buch wird durch einige Briefe aufgelockert, die zwischendurch auftauchen.
Zu Beginn konnte ich mir noch keinen Reim auf diese machen und überhaupt nichts damit anfangen, im Laufe der Handlung, fast zum Schluss des Buches fällt es einem aber wie Schuppen von den Augen, wer diese Briefe verfasst hat.
Ich denke aber, dass das genauso sein soll – bei mir lösten die Briefe Neugier aus und ich wollte unbedingt erfahren, von wem sie stammen und was sie bedeuten.
Eine sehr schöne Idee, die mich dazu gebracht haben, immer weiterzulesen!

Zudem war das Buch für mich eine perfekte Mischung aus Krimi, Spannung, Liebe und auch ein wenig Humor. Wer also auf diese Dinge steht, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen!
Spannung war reichlich vorhanden, denn mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Fanny und Jan bei ihrem Abenteuer zu begleiten und das Rätsel um das verschwundene Mädchen zu lösen.
Dass auch ein wenig Liebe vorhanden war, war für mich eine schöne Abwechslung, da es sich so nicht nur um einen Krimi handelte.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Fanny ist genau das, was man sich unter einem frechen, lebenslustigem Teenager vorstellt – sie lässt sich nichts so einfach sagen und setzt auch oft ihren eigenen Kopf durch. Jan tickt da ebenso. Mit den beiden und den restlichen Charakteren hat man auf jeden Fall seinen Spaß und sicherlich auch oft ein Grinsen im Gesicht!

„Tote essen kein Fast Food“ ist ein schönes Buch, welches Krimi, Liebe und Humor miteinander vereint und sowohl von Jugendlichen als auch von älteren Lesern gelesen werden kann!

  • Broschiert: 220 Seiten
  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (8. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3440130584
  • ISBN-13: 978-3440130582
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Sonntag, 31. März 2013

Samstag, 30. März 2013

Anna Schneider - Blut ist im Schuh

„Die Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof Amelies einzigem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum? „

Als Allererstes muss ich hier die Gestaltung des Buches erwähnen.
Das Buch ist wirklich ein Blickfang und besonders mit dem tollen Buchschnitt fällt es sehr positiv auf.
Ich liebe ja solche verschnörkelten Sachen!
Diesem Design begegnet man auch über jedem Kapitel, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Als Amelies Mutter stirbt, wird die Bindung zwischen ihr und ihrem Vater noch enger. Als er eine neue Frau kennen und lieben lernt, ziehen die Beiden schnell zusammen und auch Amelie muss mit. Heike, so heißt die Frau, die ab jetzt ihre Stiefmutter ist, hat eine Tochter, die im gleichen Alter wie Amelie ist. Zu Beginn freut sich Amelie noch, aber schnell stellt sich heraus, dass Sarah so gar nicht daran interessiert ist, mit ihr Freundschaft zu schließen. Schlimmer noch: Sie scheint eifersüchtig auf sie zu sein und lässt Amelie das auch deutlich spüren...

„Blut ist im Schuh“ ist dem Märchen „Aschenputtel“ nachempfunden – zwei Mädchen, eines davon gut, das andere böse, eine Stiefmutter, ein vermeintlicher Traumprinz – all das findet man hier wieder. Wer aber ein normales Märchen erwartet, der täuscht sich!
In diesem Buch erwartet euch Spannung und eine Liebesgeschichte, die sich gewaschen hat!
Kaum fing ich an zu lesen, konnte ich mich nicht mehr von der Geschichte lösen und so kam es, dass ich das Buch in einem Rutsch beendete – was mir schon lange nicht mehr passiert ist!

Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der neugierig macht.
Man weiß nicht, aus welcher Sicht er geschrieben ist und das wird auch erst relativ spät im Buch aufgelöst.

Die Kapitelanfänge sind – wie oben beschrieben – wunderschön verziert.
Sie hatten genau die richtige Länge für mich und sind aus drei verschiedene Sichtweisen erzählt.
Man erlebt Teile der Geschichte aus der Sicht von Amelie, Sarah und einer fremden Person, bei der sich erst später herausstellt, wer sie wirklich ist und auch, was sie im Schilde führt.
Das ermöglicht einem, die Sichtweisen beider Mädchen zu verstehen – auch, wenn ich Sarahs Handlungen lange nicht nachvollziehen konnte. An dieser Stelle möchte ich euch aber gar nicht mehr so viel verraten!

Über den Kapitelanfängen befinden sich vereinzelt Zitate aus dem Märchen "Aschenputtel". Eine tolle Idee, die dem Ganzen noch einmal eine Besonderheit verleiht! Zumal man durch diese Zitate das Buch und das eigentliche Märchen gut vergleichen kann und das Märchen - zumindest bei mir - nochmal "aufgefrischt" wurde.

Der Schreibstil des Buches hat mich total gefesselt!
Die Autorin hat es geschafft, dass ich – wie oben schon geschrieben – das Buch in einem Rutsch gelesen habe und es einfach nicht zur Seite legen wollte. Das sagt schon sehr viel, denn auch, wenn das Buch nicht sonderlich dick ist, passiert mir das nicht sehr oft. Dementsprechend begeistert bin ich auch.

Oft wollte ich beim Lesen einfach laut schreien, weil ich es so ungerecht fand, was gerade passierte. Amelie war mir total sympathisch, weshalb ich mir oft gewünscht habe, sie einfach mal in den Arm zu nehmen und ihr zu sagen, dass sie nicht Schuld an der ganzen Sache ist. Das ging aber natürlich nicht, und dementsprechend fieberte ich regelrecht mit ihr mit.

Das Buch ist aber nicht nur ein Thriller, denn es werden auch ernste Themen angesprochen, die einem auch im Alltag begegnen. Mobbing, Unterdrückung, Selbstverletzung, Trauer, die erste große Liebe – all das und noch viel mehr findet man in „Blut ist im Schuh“ - wo und wie, das müsst ihr selbst herausfinden.

Für mich war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, das fand ich super.
Das lag aber auch an einigen Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Für mich hielt die Geschichte so oft eine Überraschung bereit, die mich dazu anspornte, das Buch nicht aus der Hand zu legen, sondern fasziniert weiterzulesen.

Was die dritte Person betrifft, aus deren Sichtweise einige Kapitel geschrieben sind, tappte ich lange im Dunkeln. Deshalb hätte ich auch so nicht mit dem Ende gerechnet und war sehr überrascht darüber.

Ganz zufrieden war ich mit dem Ende aber nicht. Die letzte Seite hat mich ein wenig verwirrt, besonders die letzten Sätze, daraus wurde ich nicht ganz schlau.
Aber dieser Punkt beeinträchtigt meine Gesamtmeinung zum Buch in keinem großen Maße.

Außerdem muss man erwähnen, dass „Blut ist im Schuh“ das Debüt von Anna Schneider bei planet girl ist. Und dafür ist es wirklich richtig gut!

„Blut ist im Schuh“ ist ein wahnsinnig spannender Jugendthriller, der mich einfach nicht losgelassen hat! Eine klare Empfehlung von mir, nicht nur für junge Leser!

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (20. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522503309
  • ISBN-13: 978-3522503303
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Meinen Leseeindruck zum Buch findet ihr hier:


Donnerstag, 28. März 2013

Steve Barlow & Steve Skidmore - Action Dogs - Jagd auf Dr. Katz

„Die Welt schwebt in tödlicher Gefahr! Wer kann sie retten? Sechs tollkühne Hunde, die das Böse mit Krallen und High-Tech-Ausrüstung bekämpfen: die Action-Dogs. Auch Wachhund Benji möchte für sein Leben gern in dieses starke Team. Doch nur besonders Mutige haben eine Chance. Die kommt, als die Killerkatzen ein Boot überfallen, auf dem geheimnisvolle Super-Gadgets der Action Dogs transportiert werden. Kann Benji den Superhelden beim Kampf gegen Dr. Katz und seine fiesen Stubentiger helfen? „

Hätte mir der Kosmos-Verlag dieses Buch nicht zugeschickt, hätte ich es mir wahrscheinlich auch nicht gekauft und dementsprechend auch nicht gelesen.
Für mich war es aber eine gelungene Abwechslung zu all den anderen Büchern.

Als Benji von den Action Dogs erfährt, möchte er unbedingt mit dabei helfen, die Welt im Kampf gegen Dr. Katz zu retten. Aber ob die Action Dogs das so toll finden und ihn ins Team aufnehmen?

Da das Buch größtenteils aus Zeichnungen – wie das Wort Comicroman schon sagt – und weniger aus Text besteht, braucht man zum Lesen nicht viel Zeit zu investieren. Gerade deshalb fand ich es super, denn so werden auch Kinder nicht so schnell das Interesse verlieren.

Die Hunde und ihre Charaktereigenschaften fand ich super! Da gibt es zum Beispiel „Lauser, der ist ein Dichter, in Reimen spricht er“.
Das ist wirklich herrlich und beim Lesen musste ich oft grinsen!
Dann gibt es da noch Master Mi Waugi, er ist Taekwaudo-Meister und unterrichtet die Action Dogs auch in dieser Kampfsportart, damit sie besser kämpfen können.
Dann gibt es noch Sally, die einzige Hündin, sie „hält die Jungs an der kurzen Leine“.
Alles in Allem sind die einzelnen Charaktere sehr liebevoll und individuell gestaltet, sodass man dieses Buch einfach gerne haben muss!

Auch die Geschichte fand ich sehr ansprechend. Hunde, die im Kampf gegen böse Katzen die Welt retten – warum nicht?
Auch einige Ausdrücke im Buch ließen mich schmunzeln – seien es die „Waukie-Talkies“ oder auch der „Bellikopter“, einfach eine tolle Idee, die super zur Geschichte passt!

Sehr interessant für Kinder sind sicherlich auch die Sammelkarten mit den Hunden drauf, die sich auf der ersten Seite befinden – eine ansprechende Idee.

„Action Dogs – Jagd auf Dr. Katz“ hat mir sehr gut gefallen und ist sicherlich nicht nur für acht- bis Zehnjährige geeignet, denn auch ich hatte meinen Spaß damit. :)

  • Broschiert: 138 Seiten
  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (5. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3440134865
  • ISBN-13: 978-3440134863
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick ins Buch: