„Das
Gift der Unschuld. Ein Mädchen vor Gericht. Für ein Verbrechen, das
sie nie begangen hat ...
Es ist ein unvorstellbares Leben, das
die 17-jährige Aslaug führt: Völlig isoliert von der Welt wächst
sie mit ihrer Mutter auf dem Land auf, die ihr alles beibringt über
Gifte, Heilpflanzen, das alte Wissen der Menschheit – nur das Leben
selbst bleibt ihr fremd. Als ihre Mutter unvermutet stirbt, ändert
sich das schlagartig. Aslaug kommt bei ihrer streng religiösen
Tante, deren Sohn und Tochter unter. Doch das neue Leben ist keine
Befreiung. Aslaug wird von den Schatten ihrer Vergangenheit, ihrer
Herkunft eingeholt und nach einem Brand steht das Mädchen vor
Gericht. Die Anklage lautet: Mord … „
„Helga
fällt aus allen Wolken, denn ihr Freund scheint sie mit einer
heißblütigen Italienerin zu betrügen. Diesen Kerl wollte sie
heiraten und mindestens vier Kinder mit ihm haben? Hals über Kopf
folgt Helga Giuseppe zum Flughafen, muss dort aber feststellen, dass
alle Flüge auf unbestimmte Zeit gestrichen sind. Sie kann nur noch
einen Mietwagen ergattern, den sie sich zu allem Überfluss aber
teilen muss: Mit Nils. Schauspieler, Kettenraucher und bald mehr als
eine zufällig Reisebekanntschaft. Ihr Weg führt die
unfreiwillige Fahrgemeinschaft von Verona über den Gardasee bis
hinunter in die Hügel der Toskana. Und am Ende erkennt Helga, dass
es sich lohnt, den Griff nach den Sternen zu wagen. "Aussicht
auf Sternschnuppen" ist der erste Band einer vierteiligen Reihe.
Im Nachfolgeroman "Zeit für Eisblumen", der im Sommer
erscheint, wird Helgas toughe Schwester Fee die Hauptrolle spielen. „
Nachdem
mein Zug nach 25 Minuten Verspätung dann auch endlich angekommen
war, trafen wir uns am Hauptbahnhof und machten uns direkt auf den
Weg zum Kino.
Was wir
gucken wollten? Natürlich eine Buchverfilmung! Nachdem wir beide
die Edelsteintrilogie verschlungen hatten und auch schon mit Kerstin
über den Film gequatscht hatten, mussten wir uns Rubinrot einfach
anschauen.
„Sylt.
Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige
Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in
der Nordsee - garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und
garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles
andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der
Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam
machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen. „
Es geht
um Fanny, die ihre Ferien auf Sylt verbringen muss – wovon sie erst
überhaupt nicht begeistert ist. Das lässt sie sich auch deutlich
anmerken!
Doch
als dann etwas Unvorhergesehenes passiert, sie den seltsamen Jan
kennenlernt und dann auch noch ein Mädchen spurlos verschwindet, ist
der Urlaub auf Sylt doch nicht mehr ganz so langweilig wie zu
Anfang...
Das Cover finde ich sehr gelungen. Oben das „schöne“
Sylt, Flip-Flops, Sonne, ein Leuchtturm und gutes Wetter, und unten
das „dunkle“ Sylt mit einem düsteren Gang, mit dem Fanny
unfreiwillig in diesem Buch Bekanntschaft macht.
Diesen
Gegensatz finde ich sehr gut getroffen. Mir ist er vor dem Lesen gar
nicht so richtig aufgefallen, nach dem Lesen erkennt man aber, was
dieses Cover mit dem Buch zu tun hat.
Der
Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Die
Geschichte an sich fand ich sehr spannend. So langweilig es Fanny zu
Beginn auch auf Sylt findet, so spannend wird es zum Schluss.
Mit
Jan, dem Jungen, den sie am Strand kennenlernt, erlebt sie ein
Abenteuer, wie sie es sich nie vorgestellt hätte!
Sylt
finde ich als Schauplatz dieses Buch sehr schön. Bisher kannte ich
Sylt nur von Erzählungen und Bildern her, deshalb fand ich es sehr
interessant, dass das Buch auf dieser Insel spielt.
Noch
interessanter fand ich es, ein bisschen in die Geschichte von Sylt
einzutauchen.
Hierbei
erfährt man Einiges über das frühere Sylt und was es mit der
Bunkerwelt auf sich hat.
Das
ganze Buch wird durch einige Briefe aufgelockert, die zwischendurch
auftauchen.
Zu
Beginn konnte ich mir noch keinen Reim auf diese machen und überhaupt
nichts damit anfangen, im Laufe der Handlung, fast zum Schluss des
Buches fällt es einem aber wie Schuppen von den Augen, wer diese
Briefe verfasst hat.
Ich
denke aber, dass das genauso sein soll – bei mir lösten die Briefe
Neugier aus und ich wollte unbedingt erfahren, von wem sie stammen
und was sie bedeuten.
Eine
sehr schöne Idee, die mich dazu gebracht haben, immer weiterzulesen!
Zudem
war das Buch für mich eine perfekte Mischung aus Krimi, Spannung,
Liebe und auch ein wenig Humor. Wer also auf diese Dinge steht, dem
wird dieses Buch sicherlich gefallen! Spannung war reichlich
vorhanden, denn mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Fanny und Jan bei
ihrem Abenteuer zu begleiten und das Rätsel um das verschwundene
Mädchen zu lösen.
Dass
auch ein wenig Liebe vorhanden war, war für mich eine schöne
Abwechslung, da es sich so nicht nur um einen Krimi handelte.
Auch
der Humor kommt nicht zu kurz, denn Fanny ist genau das, was man sich
unter einem frechen, lebenslustigem Teenager vorstellt – sie lässt
sich nichts so einfach sagen und setzt auch oft ihren eigenen Kopf
durch. Jan tickt da ebenso. Mit den beiden und den restlichen
Charakteren hat man auf jeden Fall seinen Spaß und sicherlich auch
oft ein Grinsen im Gesicht!
„Tote
essen kein Fast Food“ ist ein schönes Buch, welches Krimi, Liebe
und Humor miteinander vereint und sowohl von Jugendlichen als auch
von älteren Lesern gelesen werden kann!
Broschiert: 220 Seiten
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (8. Januar 2013)
„Die
Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von
Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Gespenstische
Stille liegt über dem Friedhof Amelies einzigem Zufluchtsort vor den
Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen,
gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt
Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr
überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der
Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum?
„
Als
Allererstes muss ich hier die Gestaltung des Buches erwähnen.
Das
Buch ist wirklich ein Blickfang und besonders mit dem tollen
Buchschnitt fällt es sehr positiv auf.
Ich
liebe ja solche verschnörkelten Sachen!
Diesem
Design begegnet man auch über jedem Kapitel, was mir wirklich sehr
gut gefallen hat.
Als
Amelies Mutter stirbt, wird die Bindung zwischen ihr und ihrem Vater
noch enger. Als er eine neue Frau kennen und lieben lernt, ziehen die
Beiden schnell zusammen und auch Amelie muss mit. Heike, so heißt
die Frau, die ab jetzt ihre Stiefmutter ist, hat eine Tochter, die im
gleichen Alter wie Amelie ist. Zu Beginn freut sich Amelie noch, aber
schnell stellt sich heraus, dass Sarah so gar nicht daran
interessiert ist, mit ihr Freundschaft zu schließen. Schlimmer noch:
Sie scheint eifersüchtig auf sie zu sein und lässt Amelie das auch
deutlich spüren...
„Blut
ist im Schuh“ ist dem Märchen „Aschenputtel“ nachempfunden –
zwei Mädchen, eines davon gut, das andere böse, eine Stiefmutter,
ein vermeintlicher Traumprinz – all das findet man hier wieder. Wer
aber ein normales Märchen erwartet, der täuscht sich!
In
diesem Buch erwartet euch Spannung und eine Liebesgeschichte, die
sich gewaschen hat! Kaum fing ich an zu lesen, konnte ich mich
nicht mehr von der Geschichte lösen und so kam es, dass ich das Buch
in einem Rutsch beendete – was mir schon lange nicht mehr passiert
ist!
Das
Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der neugierig macht.
Man
weiß nicht, aus welcher Sicht er geschrieben ist und das wird auch
erst relativ spät im Buch aufgelöst.
Die
Kapitelanfänge sind – wie oben beschrieben – wunderschön
verziert.
Sie
hatten genau die richtige Länge für mich und sind aus drei
verschiedene Sichtweisen erzählt.
Man
erlebt Teile der Geschichte aus der Sicht von Amelie, Sarah und einer
fremden Person, bei der sich erst später herausstellt, wer sie
wirklich ist und auch, was sie im Schilde führt.
Das
ermöglicht einem, die Sichtweisen beider Mädchen zu verstehen –
auch, wenn ich Sarahs Handlungen lange nicht nachvollziehen konnte.
An dieser Stelle möchte ich euch aber gar nicht mehr so viel
verraten!
Über den Kapitelanfängen befinden sich vereinzelt Zitate aus dem Märchen "Aschenputtel". Eine tolle Idee, die dem Ganzen noch einmal eine Besonderheit verleiht! Zumal man durch diese Zitate das Buch und das eigentliche Märchen gut vergleichen kann und das Märchen - zumindest bei mir - nochmal "aufgefrischt" wurde.
Der
Schreibstil des Buches hat mich total gefesselt!
Die
Autorin hat es geschafft, dass ich – wie oben schon geschrieben –
das Buch in einem Rutsch gelesen habe und es einfach nicht zur Seite
legen wollte. Das sagt schon sehr viel, denn auch, wenn das Buch
nicht sonderlich dick ist, passiert mir das nicht sehr oft.
Dementsprechend begeistert bin ich auch.
Oft
wollte ich beim Lesen einfach laut schreien, weil ich es so ungerecht
fand, was gerade passierte. Amelie war mir total sympathisch, weshalb
ich mir oft gewünscht habe, sie einfach mal in den Arm zu nehmen und
ihr zu sagen, dass sie nicht Schuld an der ganzen Sache ist. Das ging
aber natürlich nicht, und dementsprechend fieberte ich regelrecht
mit ihr mit.
Das
Buch ist aber nicht nur ein Thriller, denn es werden auch ernste
Themen angesprochen, die einem auch im Alltag begegnen. Mobbing,
Unterdrückung, Selbstverletzung, Trauer, die erste große Liebe –
all das und noch viel mehr findet man in „Blut ist im Schuh“ - wo
und wie, das müsst ihr selbst herausfinden.
Für
mich war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, das fand
ich super.
Das lag
aber auch an einigen Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet
hatte. Für mich hielt die Geschichte so oft eine Überraschung
bereit, die mich dazu anspornte, das Buch nicht aus der Hand zu
legen, sondern fasziniert weiterzulesen.
Was die
dritte Person betrifft, aus deren Sichtweise einige Kapitel
geschrieben sind, tappte ich lange im Dunkeln. Deshalb hätte ich
auch so nicht mit dem Ende gerechnet und war sehr überrascht
darüber.
Ganz
zufrieden war ich mit dem Ende aber nicht. Die letzte Seite hat mich
ein wenig verwirrt, besonders die letzten Sätze, daraus wurde ich
nicht ganz schlau.
Aber
dieser Punkt beeinträchtigt meine Gesamtmeinung zum Buch in keinem
großen Maße.
Außerdem
muss man erwähnen, dass „Blut ist im Schuh“ das Debüt von Anna
Schneider bei planet girl ist. Und dafür ist es wirklich richtig
gut!
„Blut
ist im Schuh“ ist ein wahnsinnig spannender Jugendthriller, der
mich einfach nicht losgelassen hat! Eine klare Empfehlung von mir,
nicht nur für junge Leser!
„Die Welt schwebt in tödlicher
Gefahr! Wer kann sie retten? Sechs tollkühne Hunde, die das Böse
mit Krallen und High-Tech-Ausrüstung bekämpfen: die Action-Dogs.
Auch Wachhund Benji möchte für sein Leben gern in dieses starke
Team. Doch nur besonders Mutige haben eine Chance. Die kommt, als die
Killerkatzen ein Boot überfallen, auf dem geheimnisvolle
Super-Gadgets der Action Dogs transportiert werden. Kann Benji den
Superhelden beim Kampf gegen Dr. Katz und seine fiesen Stubentiger
helfen? „
Hätte mir der Kosmos-Verlag dieses
Buch nicht zugeschickt, hätte ich es mir wahrscheinlich auch nicht
gekauft und dementsprechend auch nicht gelesen.
Für mich war es aber eine gelungene
Abwechslung zu all den anderen Büchern.
Als Benji von den Action Dogs erfährt,
möchte er unbedingt mit dabei helfen, die Welt im Kampf gegen Dr.
Katz zu retten. Aber ob die Action Dogs das so toll finden und ihn
ins Team aufnehmen?
Da das Buch größtenteils aus
Zeichnungen – wie das Wort Comicroman schon sagt – und weniger
aus Text besteht, braucht man zum Lesen nicht viel Zeit zu
investieren. Gerade deshalb fand ich es super, denn so werden auch
Kinder nicht so schnell das Interesse verlieren.
Die Hunde und ihre
Charaktereigenschaften fand ich super! Da gibt es zum Beispiel
„Lauser, der ist ein Dichter, in Reimen spricht er“.
Das ist wirklich herrlich und beim
Lesen musste ich oft grinsen!
Dann gibt es da noch Master Mi Waugi,
er ist Taekwaudo-Meister und unterrichtet die Action Dogs auch in
dieser Kampfsportart, damit sie besser kämpfen können.
Dann gibt es noch Sally, die einzige
Hündin, sie „hält die Jungs an der kurzen Leine“.
Alles in Allem sind die einzelnen
Charaktere sehr liebevoll und individuell gestaltet, sodass man
dieses Buch einfach gerne haben muss!
Auch die Geschichte fand ich sehr
ansprechend. Hunde, die im Kampf gegen böse Katzen die Welt retten –
warum nicht?
Auch einige Ausdrücke im Buch ließen
mich schmunzeln – seien es die „Waukie-Talkies“ oder auch der
„Bellikopter“, einfach eine tolle Idee, die super zur Geschichte
passt!
Sehr interessant für Kinder sind
sicherlich auch die Sammelkarten mit den Hunden drauf, die sich auf
der ersten Seite befinden – eine ansprechende Idee.
„Action Dogs – Jagd auf Dr. Katz“
hat mir sehr gut gefallen und ist sicherlich nicht nur für acht- bis
Zehnjährige geeignet, denn auch ich hatte meinen Spaß damit. :)
Broschiert: 138 Seiten
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (5. März 2013)