„Nach dem Tod ihres Vaters verlässt
die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer
Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der
Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre
Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem
schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist
der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann,
eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem
Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann
nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche
Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes
Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist. „
Erwähnen muss ich als Erstes das
Cover. Es sieht einfach wunderschön aus und man merkt, dass dahinter
viel Mühe steckt. Es glitzert und das Gesicht finde ich total schön.
:)
Das Buch lässt sich recht flüssig
lesen, an einigen aber dafür wenigen Stellen zieht es sich jedoch
etwas.
Der Name „Elodie“ gefällt mir
richtig gut, jedoch konnte ich mich mit ihr nicht so richtig
anfreunden. Mir waren es einfach zu viele Stimmungswechsel. Mal ging
es ihr super, sie war total glücklich, verliebt...und dann kam ein
anderer Junge daher und plötzlich geht es ihr richtig schlecht, sie
ist traurig und verzweifelt. Das ging mir an manchen Stellen einfach
etwas zu schnell.
Elodies plötzliche Verliebtheit hat
das Buch ein wenig herunter gerissen. Elodies Gefühle haben mich
fast ein bisschen erschlagen und an manchen Stellen fand ich ihre
Gedanken einfach übertrieben, was ich sehr schade fand, denn dadurch
ist mir Elodie etwas unglaubwürdig erschienen.
Die restlichen Charaktere fand ich
jedoch alle sehr sympathisch, zum Beispiel Elodies Großtante oder
ihre beste Freundin Ruby. Auch Rubys Freund – Ashton – fand ich
liebenswert. Ihn muss man gerne mögen! (Wenn ihr das Buch lest,
werdet ihr verstehen, warum. :))
Der Anfang des Buches hat mich etwas
verwirrt. Als Elodie auf der Insel angekommen ist, waren da auf
einmal total viele Namen und ich konnte keinen davon zuordnen. Auch
im Laufe des Buches wurde ich nicht ganz schlau daraus, wer in
welcher Verbindung zu wem steht. ;)
Ab und zu gibt es einen Sichtwechsel,
eine andere Person erzählt. Ich finde diesen Sichtwechsel nicht so
ganz gelungen. Auf der einen Seite war es spannend und man wollte
unbedingt wissen, wer da berichtet, auf der anderen Seite war ich
einfach nur verwirrt.
Sehr oft wird auch die Landschaft
Guernseys beschrieben, was ich aber sehr schön finde.
Das Ende kam für mich etwas abrupt,
ich hatte das Gefühl, die Autorin möchte schnell zum Ende kommen.
Denn viele Fragen blieben am Schluss offen, was ich nicht so gut
fand.
Jedoch habe ich gehört, dass
„Meeresflüstern“ der erste Band einer Trilogie ist, also denke
bzw. hoffe ich, dass diese Fragen in den noch kommenden Büchern
beantwortet werden.
Leider hat das Buch meine Erwartungen
nicht ganz erfüllt. Ich finde auch, dass das Cover sehr große
Erwartungen freisetzt. Vom Cover sollte man in diesem Fall nicht
allzu viel abhängig machen. ;)
Bei dem Buch hat mir irgendetwas
gefehlt, was ich sehr schade fand. Den Nachfolgeband (auf den ich
gespannt bin, auch auf das Erscheinungsdatum) möchte ich aber auf
jeden Fall lesen.
:)
- Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
- Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2012)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3649603195
- ISBN-13: 978-3649603191
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Wer das Buch haben möchte, schaut mal hier: