Dienstag, 2. Juli 2013

Mein Lesemonat Juni

Hallo ihr Lieben,

auch ich habe meinen Lesemonat abgedreht.
Viel Spaß! :)


Und hier noch einmal in Bilderform:
(Fotonea.com)
Gelesen habe ich insgesamt sechs Bücher, also 1.689 Seiten. :)

Euch noch einen schönen Abend. ♥

Montag, 1. Juli 2013

Die große Weltentaucher- Schatzsuche - Tag 4

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich das Vergnügen, dass die Weltentaucher-Schatzsuche auf meinem Blog Halt macht. :)
Wer noch nichts davon mitbekommen haben sollte, der kann sicher HIER schlau machen.


Nun wünsche ich euch aber viel Spaß mit dem Tagebucheintrag und nicht vergessen: Haltet die Augen auf, damit ihr den Buchstaben findet! :)

Lieber Mond,
ja, ich habe endlich jemanden gefunden, an den ich meine Tagebucheinträge richten kann. Als ich bei meinem letzten Beitrag, er ist schon einige Tage her, über den Mond und die Tatsache schrieb, dass es nicht der gleiche ist wie in meiner Welt. Wenn ich jetzt aus dem Fenster blicke, sehe ich die silberne Kugel leider nicht, weil sich Wolken davor gezogen haben. Aber ich habe immerhin das Gefühl, mir hört jemand zu.
Ich bin ... verwundert, dass ich das jetzt schreibe. Eigentlich hatte ich nie gedacht, meine Gefühle in einem Tagebuch niederschreiben zu können. Aber jetzt erwische ich mich immer öfter mit dem Stift vor diesem kleinen Büchlein, bereit alle Gedanken niederzuschreiben. Ich kann meine Gedanken nicht mehr in meinem Kopf behalten. Ich muss es aufschreiben, sie müssen raus, auf dieses Papier und am besten lasse ich es einfach geschehen und denke nicht länger darüber nach. 

 
Seitdem ich dem Geheimbund bewiesen habe, dass ich tatsächlich ein Alchemist bin, haben alle Mitglieder und ich nach dem Urbanuskraut gesucht. Tage und Nächte, doch wir haben nichts gefunden, das dem Kraut auch nur im Entferntesten ähnelt. Nicht einmal ein Halm, eine Wurzel oder ein heruntergefallenes, vertrocknetes Blatt ...
Die Mitglieder des Geheimbunds bringen oft Pflanzen mit in ihr Lager, in der Hoffnung sie hätten vielleicht das richtige Kraut gefunden. Doch bei den meisten muss ich nicht einmal einen Trank zur Überprüfung brauen, um festzustellen, dass es sich nicht um das Urbanuskraut handelt.
Ich bin wirklich verzweifelt. In den Geschichten der alten Welt, stand geschrieben, dass das Urbanuskraut fast wie Unkraut an jeder Ecke wuchs. Und jetzt ist nichts zu finden. Weder auf den Feldern, noch in der Stadt oder am Fluss. Ich will den Gedanken überhaupt nicht denken, aber was ist, wenn es das Urbanuskraut nicht mehr ... Was ist, wenn es nicht mehr existiert?
Es tut so weh, darüber nachzudenken. Ich will es nicht. Nicht wahrhaben und auch nicht einen Gedanken darüber verschwenden. Keinen einzigen.
Und doch ... Was ist, wenn ... Kann ich eine Alternative finden? Ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass ich in dieser Welt gefangen sein werde. So fest war ich der Überzeugung, dass ich das Urbanuskraut hier finden werde. Nach wenigen Tagen in meine Welt zurückkehren könnte. Und jetzt sitze ich hier fest. Ohne zu wissen wie lange. Ohne überhaupt etwas zu wissen.

Und noch ein Tipp: Bilder werden durchs Anklicken größer. :)

Ich hoffe, ihr habt den Buchstaben gefunden und werdet die Schatzsuche weiterhin verfolgen.  

Euch noch einen schönen Tag. ♥

Sonntag, 30. Juni 2013

Martina Sahler & Heiko Wolz - Frida Superstar

Frida kann es nicht fassen, dass die Eltern ihre Jobs in einem Architekturbüro in Berlin für ein halbes Jahr an den Nagel hängen, um einen Traum zu verwirklichen: Sie wollen eine alte Villa renovieren und dann verkaufen. Leisten können sie sich diesen Luxus, weil Mama bei einem Fernsehquiz mitgemacht und 125.000 Euro gewonnen hat. Frida muss sich an das Landleben und an die neue Schule erst gewöhnen. Sie kann nicht ahnen, dass dort ihr Gesangstalent in einem Schülerwettbewerb entdeckt werden wird. Die Neue zusammen mit der Außenseiterin der Klasse - dieser Auftritt wird die Bühne mit einem Lied über allerbeste Freundinnen rocken ...

Das Cover gefällt mir sehr gut.
Darauf erkennen kann man Frida – mit dem Mikrofon in der Hand -, Sophie – sie spielt Gitarre, Fridas Großeltern, den Bus der Großeltern und die Band „Sweetboyz“.
Diese Personen tauchen im Buch auch alle auf, weshalb ich das Cover sehr gelungen finde. Auch die Farbe spricht mich als weibliche Leserin sehr an. :)

Von der Großstadt Berlin aufs Land nach Birkensee? Davon ist Frida überhaupt nicht begeistert.
Sie muss ihre beste Freundin Pia zurücklassen und in eine neue Schule muss sie auch. Und das alles nur, weil Fridas Mutter 125.000 Euro gewonnen hat und sie nun eine alte Villa renovieren wollen, um diese dann später weiterzuverkaufen...
Und auch in der neuen Schule ist der Anfang schwer. Dann erfährt Frida aber von einem Schülerwettbewerb..und durch ihre relativ große Klappe nimmt sie doch tatsächlich daran teil – ausgerechnet mit der Außenseiterin der Klasse – Sophie.
Ob das was wird?

Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, jedes Kapitel hat seine eigene Überschrift und ist mit ein paar Noten verziert.

Die Geschichte finde ich total interessant. Ich meine, wer gewinnt schon 125.000 Euro?
Und den Wunsch von Fridas Eltern finde ich sehr spannend – ich kann aber durchaus verstehen, dass Frida nicht unbedingt davon begeistert ist.
Frida fand ich toll – sie ist eine typische Jugendliche und auch wenn ich mich nicht mehr genau an mich in diesem Alter erinnern kann – ich glaube, ich hätte in vielen Situationen genauso entschieden wie sie.
Das Buch thematisiert viele Dinge – Freundschaft, Musik, Neid, ein kleines bisschen erste Liebe – aber auch die Musik, das Hauptthema des Buches.

Die Autoren verstehen es wunderbar zu beschreiben, warum Frida so gerne singt und was ihre Liebe zum Singen ausmacht.
Hierzu eine Stelle aus dem Buch, die ich ganz besonders klasse finde:
(Seite 132)
Für mich waren viele Situationen vorhersehbar, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand, denn normalerweise bin ich ja eher nicht die Zielgruppe für dieses Buch. Deshalb denke ich, dass für jüngere Leser viele Situationen eben nicht so vorhersehbar sind wie für mich.

Aufgefallen ist mir außerdem, dass Frida und Sophie im Buch eine tolle Wandlung durchmachen. Frida, zu Anfang noch neu in Birkensee, und Sophie – die Außenseiterin in der Klasse – werden im Laufe des Buches immer selbstbewusster und es hat riesig Spaß gemacht, sie auf diesem Weg zu begleiten.

„Frida Superstar“ ist ein tolles Buch, was zeigt, dass man an sich glauben sollte und auch, wenn man zu Anfang nicht überzeugt ist, sollte man öfter mal sein Ding durchziehen.
Im Falle von Frida und Sophie hat das auf jeden Fall geklappt!
Deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Herbst erscheint. :)

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Carlsen (25. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551652414
  • ISBN-13: 978-3551652416
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 14 Jahre

Mittwoch, 26. Juni 2013

Der Entweder-oder Tag für Leseratten :)

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich mal an einem Tag versucht. 

Viel Spaß beim Schauen. :) 


Einen schönen Abend noch. ♥

Dienstag, 25. Juni 2013

Neue Bücher.. ♥

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder ein Neuzugängevideo von mir. :)


Und hier das Ganze auf einem Bild:


Viel Spaß beim Schauen. :)
Euch noch einen schönen Abend. ♥

Montag, 24. Juni 2013

Ein silbernes Wochenende...

Hallo ihr Lieben,

wie ihr ja bestimmt schon mitbekommen habt, war von Freitag auf Samstag die Silbernacht. Und ich war live in der Mayerschen dabei!


 Es war sooo aufregend. :D
Erstmal stürzten sich alle auf die Bücher und danach gab es ein total tolles Begrüßungsvideo von Kerstin Gier.
Verpflegung gab es auch genug:

Quelle: http://tanjaisaddictedto.blogspot.de/
Quelle: http://tanjaisaddictedto.blogspot.de/
Auch noch aufgeteilt nach gesund und ungesund! :D
 Das Team von der Mayerschen war auch wahnsinnig nett und es hat riesig Spaß gemacht, sich mit den Mitarbeitern und den anderen Leuten auszutauschen.

Ich habe zwischendurch wirklich immer wieder versucht, zu lesen, aber es hat einfach nicht geklappt. Dazu war es viel zu spannend, den anderen Gesprächen zu lauschen und mitzureden. Gekommen bin ich an dem Tag bis Seite 82.
Die Twittwall war auch total interessant. Denn darauf konnte man lesen, wer alles virtuell mitliest und es gab auch immer mal wieder Kommentare zum Livestream.
Und ja, man die ganze Zeit weiß, dass man bei Allem beobachtet wird, ist das nochmal ganz anders. 
Wobei uns zu Anfang gesagt wurde, dass man uns nicht sehen kann und wir irgendwann genau das Gegenteil herausfanden. :D
Falls ihr also das Ganze nochmal sehen wollt, schaut mal hier:


Wir haben uns zwischendurch so einige lustige Sachen einfallen lassen.. :D
Leider ist das Ganze nur ohne Ton. Aber da hätte sonst auch kein Mensch etwas verstanden. ;)
Links neben mir sitz übrigens Rica von Ricas fantastische Bücherwelt und links von mir sitzen Tanja von Tanjas Rezensionen und Amelie von Amelies Rezensionen. :)

Nachdem dann irgendwann um Vier Uhr so langsam die Müdigkeit kam, machten wir uns so langsam auf den Weg.
Da Daniela von Brösels Bücherregal bei mir übernachtete, kamen wir auch erst um Fünf Uhr ins Bett.
Am nächsten Tag musste ich leider arbeiten, aber Daniela machte sich einen schönen Tag mit der Buchtuberin Serpensz in Düsseldorf.
Nachdem wir dann am Sonntag aufgestanden waren, haben wir beim Frühstück ein Video geschaut, was Serpensz und Daniela in der Mayerschen gedreht haben..wir haben uns so kaputt gelacht! 
Aber schaut selbst:


Am Besten gefällt mir übrigens die Geschichte in der Wüste mit der Karawane. :D:D
Nachdem wir uns dann fertig gemacht hatten, drehten wir noch ein kleines, spontanes Video zusammen.
Das könnt ihr hier schauen:


Wir hatten also sehr viel Spaß. :D
Und ich glaube, dieses Wochenende werden wir noch lange in Erinnerung behalten.
Hiermit geht also ein großer Dank an die Mayersche, an den Fischer-Verlag, an Janine, die erst die Idee zur Silber-Nacht hatte und an alle Blogger und anderen Leute, die diesen Tag und dieses Wochenende zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

So, jetzt wünsche ich euch noch einen tollen Tag! :)

(Mittlerweile bin ich übrigens auf Seite 109... :D)

Mittwoch, 19. Juni 2013

Katrin Lankers - Träume süß im Hexenwald

„Gretas erwartungsvolles Gesicht glänzt im hellen Licht der Flammen - das geheimnisvolle Sonnwendfest neigt sich seinem Höhepunkt zu. Nun ist es an der Zeit, dass die Jugendlichen im Wald das alte Ritual vollziehen. Doch einer von ihnen kehrt nicht zurück: Johannes, in den Greta sich verliebt hat. Verzweifelt sucht sie nach Spuren im Wald. Doch sie wird beobachtet. Und ihr Verfolger will mit allen Mitteln verhindern, dass sie ihren Freund findet ... Nie war das Böse so märchenhaft schön.“

Das Cover ist wunderschön und für mich ein richtiges „Mädchencover“.
Rosa, lila, mit Blumen verziert – toll, so wie übrigens alle Märchenhriller aus der planet girl-Reihe.
Zudem spricht der Titel mich total an, warum, weiß ich nicht genau.
Vielleicht ist es das Wort „Hexenwald“ - ich liebe ja Bücher, in denen Hexen eine Rolle spielen. :)

Greta beschäftigt sich am Liebsten mit Zahlen und ihrem Computer. Ihr Vater nimmt sie jedoch mit nach Bixdorf, einem kleinen Dörfchen, in dem er der dortigen Legende auf den Grund geht.
Greta kann sich natürlich Besseres vorstellen, denn dort hat sie keinen Computer und Freunde schon mal gar nicht. Das ändert sich aber schnell, denn sie lernt Johannes kennen.
Als dieser dann in der Nacht vom Sommerfest im Wald verschwindet, geht sie der Sache auf den Grund. Hat sein Verschwinden wirklich mit der Legende des Dorfes zu tun? Und wird sie ihn finden?

Das Buch beginnt langsam und ich brauchte erst ein paar Seiten, um in die Geschichte hineinzufinden. Greta und ihr Vater kommen in Bixdorf an und müssen sich dort erstmal zurechtfinden. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Dorf gemeinsam mit Greta ein wenig zu erkunden.
Schnell stößt Greta dann auch auf die Legende von Bixdorf.
So abgeneigt sie dem Dorf zu Beginn auch ist, interessiert sie sich später immer mehr dafür und seine Geschichte.

Erst Recht, als sie beim Sommerfest Johannes kennenlernt.
Und als der auch noch verschwindet, steht für Greta fest: Sie wird versuchen, das Geheimnis zu lüften! Doch das hätte sie lieber nicht getan, denn es nicht alles geht in Bixdorf mit rechen Dingen zu..

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, eben typisch für Jugendbücher.
Und da das Buch auch nur knapp 220 Seiten hat, war es für mich das perfekte Buch für zwischendurch, denn man muss nicht viel beim Lesen nachdenken und es macht trotzdem Spaß, es zu lesen.

Ich fand die Legende des Dorfes sehr interessant und es war spannend, Greta auf der Suche nach Johannes zu begleiten. Zudem lernt man Bixdorf und seine Bewohner im Laufe des Buches näher kennen und durch Gretas Nachforschungen geraten Dinge ans Tageslicht, mit denen man nie gerechnet hätte.
Jedoch gingen mir einige Sachen in dem Buch etwas zu schnell, das hat mich ein bisschen gestört.

Ganz besonders toll fand ich aber Gretas Vorliebe für Zahlen, auf die man beim Lesen ziemlich oft gestoßen ist.
Ob Quersummen von Hausnummern, Kilopreise von Waren im Tante Emma-Laden oder die Zahl Pi – fast immer und überall stößt Greta auf Zahlen. Das finde ich super, denn das ist mal eine Hautprotagonistin, die durch diese Eigenschaft etwas heraussticht und an die man wahrscheinlich so schnell nicht vergisst.

Den Schluss des Buches fand ich klasse.
Es wurde richtig spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich es fertig gelesen hatte. Zudem hatte ich mit so einem Ende auch überhaupt nicht gerechnet, wodurch es weiterhin sehr interessant blieb.

Katrin Lankers hat mit „Träume süß im Hexenwald“ einen spannenden Jugendthriller geschaffen, der sowohl jüngeren als auch älteren Lesern gut gefallen wird.
Alles in Allem sind die angesprochenen Negativpunkte aber nicht so groß, dass ich einen Punkt abziehe und deshalb bekommt das Buch fünf von fünf Rosen. :)

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (27. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522503023
  • ISBN-13: 978-3522503020
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre